Gürtelrose und die Symptome

Die Gürtelrose äußert sich meistens durch einen einseitigen schmerzhaften Hautausschlag auf gerötetem Untergrund und prallen erbsengroßen Bläschen, die typischerweise in Form eines Gürtels oder von Rosetten angeordnet sind.

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Bläschen auf der Haut: Bild des typischen Hautausschlags bei Gürtelrose

Bei der Gürtelrose treten die Symptome örtlich begrenzt auf. Während bei Windpocken der gesamte Körper befallen ist, bilden sich die Symptome der Gürtelrose nur in dem Hautgebiet aus, das vom jeweils betroffenen Hirn- oder Rückenmarksnerv versorgt wird. Die Krankheit beginnt meist mit Abgeschlagenheit, eventuell leichtem Fieber sowie brennenden Schmerzen in dem entsprechenden Hautgebiet. Manchmal kann Juckreiz hinzukommen.

Ein paar Tage nach dem Auftreten der Schmerzen bilden sich einseitig in einem umschriebenen Hautbezirk die typischen Hauterscheinungen: Rötung, Bläschen auf gerötetem Grund, die in Gruppen und manchmal auch in Form von Rosetten zusammenstehen und teilweise blutgefüllt sein können. Nach einigen Tagen platzen und verkrusten die Bläschen, manchmal lassen sie auch Narben und Pigmentierung zurück. Die volle Rückbildung der Symptome kann bei der Gürtelrose bis zu einen Monat dauern.

Komplikationen

Obwohl das Varizella-Zoster-Virus vor allem die Nerven der Brust- und Lendenwirbelsäule und bei älteren Menschen oft auch die Nerven des Gesichtes befällt, können grundsätzlich auch andere Regionen als Brust, Bauch, Rücken und Kopf betroffen sein. In seltenen Fällen treten schwerwiegende Formen der Erkrankung auf. Dies geschieht insbesondere dann, wenn die Hirnnerven beteiligt sind und sich zum Beispiel ein Herpes zoster des Auges (Zoster ophthalmicus mit Augenbefall) oder des Ohrs (Zoster oticus) entwickelt. Wenn die Hornhaut oder die Regenbogenhaut des Auges oder vor allem der Sehnerv betroffen ist, kann es zu bleibenden Sehstörungen bis hin zur Erblindung kommen. Eine Gürtelrose im Bereich des Ohrs führt häufig zu einer Gesichtslähmung (Fazialisparese). Eine solche Lähmung der Gesichtsmuskulatur entwickelt sich manchmal auch bei einer Herpes zoster-Infektion im Bereich des Halses.

Bei ausgeprägter Immunschwäche kann sich eine Gürtelrose auch auf die gesamte Haut und auf die inneren Organe ausbreiten (disseminierter Zoster) und lebensgefährliche Komplikationen verursachen. In sehr seltenen Fällen entwickelt sich eine Entzündung der Hirnhäute und des Gehirns (Meningitis und Enzephalitis).

Bei Kindern verläuft eine Gürtelrose im allgemeinen harmlos und ohne Komplikationen und heilt fast immer vollständig aus. Bei Erwachsenen kann die Erkrankung durch eine akute Nervenentzündung starke Schmerzen verursachen, die in manchen Fällen chronisch werden können und auch Monate und Jahre nach Ausbruch der Gürtelrose noch bestehen (postherpetische Neuralgie). Das Risiko, an einer postherpetischen Neuralgie zu erkranken ist vor allem bei einer Gürtelrose im Kopfbereich groß und nimmt mit steigendem Alter zu.

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