Gürtelrose und die Diagnose

Eine Gürtelrose lässt sich in den meisten Fällen schon anhand der charakteristischen Symptome feststellen.

Die Medikamente, welche die Vermehrung des Varicellla-Zoster-Virus behindern, wirken besonders gut, wenn sie frühzeitig verabreicht werden. Daher sollte beim Verdacht auf eine Gürtelrose nicht lange gezögert, sondern sofort ein Arzt – idealerweise ein Facharzt für Hauterkrankungen – aufgesucht werden. Er kann die Gürtelrose meist bereits anhand einer Befragung des Betroffenen (Anamnese) sowie anhand der typischen Symptome diagnostizieren.

In unklaren Fällen sind Labor-Untersuchungen nötig, um das Varicella-Zoster-Virus sicher nachzuweisen. Mit Hilfe einer Labormethode wie dem direkten Immunfluoreszenztest oder durch die sogenannte PCR – Polymerase-Ketten-Reaktion – lassen sich die Viren oder selbst winzige Mengen des Erbguts des Erregers in Bläschenflüssigkeit oder Nervenwasser (Liquor) feststellen.

Beim Verdacht auf eine Beteiligung des Auges oder des Ohrs ist es sinnvoll, zusätzlich einen Facharzt (Augen- oder Ohrenarzt) aufzusuchen, damit möglichen Komplikationen, wie Hör- oder Sehstörungen, vorgebeugt werden kann.

Wichtig ist auch, zu klären, was zum Ausbruch der Erkrankung geführt hat. Liegen keine offensichtlichen Gründe vor, kann es sich unter Umständen lohnen, nach Krankheiten zu fanden, die zunächst keine eigenständigen Symptome, aber trotzdem eine Abwehrschwäche hervorrufen, wie zum Beispiel Krebs oder eine Infektion mit dem humanen Immunschwäche-Virus (HIV). Ein Ausschluss einer HIV-Infektion sollte vor allem bei Patienten mit Herpes zoster erfolgen, die jünger als fünfzig Jahre sind.


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